Um eine vorübergehende, aber für das Ungeborene gefährliche Blutzucker-Erhöhung in der Schwangerschaft zu erkennen, wird ein Urintest bei den Vorsorgeuntersuchungen durchgeführt. Nun hat eine grössere deutsche Studie gezeigt, dass damit höchstens eine von zehn Schwangeren mit Gestationsdiabetes herausgefunden werden kann.
Besser geeignet, aber leider auch teurer, sei ein oraler Glucose-Toleranztest (oGTT), bei dem vor und nach der Einnahme einer Zuckerlösung eine Blutprobe entnommen wird. Dieser Test wird zwischen der 24. und 28. SSW durchgeführt. Bei auffälligen Werten kann meist durch entsprechende Diät, falls notwendig durch Insulinspritzen der Blutzuckerwert normalisiert und eine Gefahr für das Baby verhindert werden.
Quelle: K.J.Bühling et al., Dtsch.Med.Wochenschr. 2003; 128; S. 1408-1411
Stand: 03/04, BH
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