Liebe Schwangere, liebe werdende Eltern,

eine neue Option, die es werdenden Eltern ermöglicht, das Nabelschnurblut ihres neugeborenen Kindes sowohl für die Eigenvorsorge aufzubewahren, als auch - im Bedarfsfall - der Stammzell-Spende zugänglich zu machen, ist Anlass für eine online Umfrage der Berner Universitäts-Frauenklinik des Inselspitals. Bisher gibt es zwei Konzepte bei der Nabelschnurblut-Spende, die sich scheinbar gegensätzlich gegenüber stehen: Auf der einen Seite die Spende in eine öffentliche Bank und auf der anderen Seite die Spende in eine private Bank, die sich über Gebühren finanziert. Ein neuer Weg, der möglicherweise eine Brücke zwischen diesen beiden Konzepten schlägt, das sogenannte Family Banking ermöglicht es Eltern, das Nabelschnurblut aufzubewahren, aber nach Bedarf auch einer Spende zugänglich zu machen. Es geht dabei um die interessante Möglichkeit, Nabelschnurblut für die Familie selbst einzulagern, gleichzeitig es aber auch beispielsweise für leukämiekranke Kinder weltweit zur Verfügung zu stellen und es freizugeben, wenn der Gewebstyp passt. In diesem Falle würden dann die Kosten der Entnahme und Einlagerung vollumfänglich zurückerstattet.

Viele Fragen sind dabei noch offen, nicht zuletzt auch die Frage, ob dieses Modell von den Eltern auch gewünscht wird. Um diese Frage zu beantworten, bitten wir Sie, die Informationsbroschüre zu lesen, und uns wissen zu lassen, wie Sie die neue Möglichkeit zur Nabelschnurblutspende beurteilen. Danach können Sie an der Umfrage teilnehmen.

Hier gehts zur Umfrage, Ihre Teilnahme ist wertvoll, um zu prüfen, ob in der Schweiz (wie bereits in anderen umliegenden europäischen Ländern) auch die Möglichkeit bestehen soll, Nabelschnurblut sowohl für die Eigenvorsorge aufzubewahren als auch - im Bedarfsfall - der Stammzell-Spende zugänglich zu machen.

05/09, AS

 

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