Durch die Einnahme von Folsäure in den ersten 12 Schwangerschaftswochen, am besten aber schon in den drei Monaten vor der Empfängnis, kann die Entstehung von Neuralrohrdefekten (z.B. der offene Rücken), aber auch anderer Anomalien um mindestens 70% reduziert werden.
Eine nun veröffentlichte Studie hat zeigen können, dass dieser Schutzeffekt durch Multivitamine noch gesteigert wird, nämlich auf 92%. Zudem schütze die kombinierte Gabe von Multivitaminen und Folsäure deutlich besser vor angeborenen Harnwegsfehlbildungen, Gliedmassendefekten und einer angeborenen Einengung des Magenausgangs (Pylorusstenose). Die Einnahme von Multivitaminpräparaten und Folsäure vor und während der Schwangerschaft wird deshalb allen werdenden Müttern empfohlen.
Doch Achtung: Es eignen sich nicht alle auf dem Markt erhältlichen Multivitaminpräparate für Schwangere. Vor allem ist auf den Gehalt an Vitamin A zu achten.
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Stand: 2/05, B.H.
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