Nach 15 Jahren Diskussion steht das neue Familienzulagengesetz. Es beseitigt die stossendsten Ungerechtigkeiten bei den heutigen Kinderzulagen. Mit einem JA am 26. November werden diese Verbesserungen für die Familien endlich Wirklichkeit. Heute ist es selbstverständlich, ausserhalb des Wohnkantons zu arbeiten. Doch aufgepasst: plötzlich werden deshalb weniger Kinderzulagen ausbezahlt. Diese Ungerechtigkeit entsteht, weil die Kinderzulagen gemäss Arbeits- und nicht gemäss Wohnort ausbezahlt werden und es heute über 50 verschiedene Familienzulagengesetze gibt. Auch wenn Eltern Teilzeit arbeiten, um mehr Zeit mit ihren Kindern zu verbringen, werden ihre Kinderzulagen gekürzt, als ob ihre Kinder weniger Kosten verursachen würden. Eine vernünftige Lösung zu bescheidenen Kosten Seit 1991 gibt es Bemühungen diese Missstände zu beseitigen. Am 24. März 2006 schliesslich stimmten sowohl National- als auch Ständerat dem neuen Familienzulagengesetz als vernünftige Kompromisslösung zu. Die Kinderzulagen sollen neu mindestens 200 Fran-ken betragen und werden der Teuerung angepasst. Die Ausbildungszulage von 250 Franken ermöglicht den Jugendlichen bessere Qualifikationen. Ebenfalls werden nur noch ganze Zulagen ausbezahlt. Gerade für Familien mit mittleren und tieferen Einkommen sind Kinderzulagen ein wichtiger Beitrag zum Familienhaushalt. Die Bevölkerung will faire Kinderzulagen Seit Jahren sinken die Kosten der Arbeitgeber für die Kinderzulagen, da die Kinderzahl sinkt. Die jetzigen Verbesserungen kosten nicht mehr, als in den letzten Jahren eingespart wurde. Die Familien haben diese Anerkennung verdient. Die Bevölkerung befürwortet in allen Umfragen klar einheitlichere Kinderzulagen. Für die Volksabstimmung braucht es jetzt den Einsatz aller, damit die fairen Kinderzulagen endlich zu den Eltern und Kindern kommen: Mit einem klaren JA am 26. November 2006. Weitere Informationen und Wettbewerb: www.kinderzulagen.ch Daniel Furter, Travail.Suisse
Spendenkonto: Travail.Suisse, Kinderzulagen, 3007 Bern, Postkonto: 30-255756-3
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