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Aktuelles in Kürze

Pille vergessen - und jetzt?

Die Sicherheit der Pille, v.a. der Mikropille, hängt von ihrer regelmässigen Einnahme ab. Wird eine Pille vergessen, ist es entscheidend, an welchem Zyklustag das passiert ist.  In der ersten Einnahmewoche sollte in den nächsten 7 Tagen zusätzlich ein Kondom verwendet werden. Danach besteht wieder Empfängnisschutz. Bei einem Fehler in der dritten Einnahmewoche wird empfohlen, die Pause vorzuziehen oder ganz wegzulassen. In der zweiten Einnahmewoche entsteht das geringste Risiko und es braucht keine zusätzliche Verhütung, da vor- und nachher Hormone zugeführt werden.

(23.05.2013)

Speikinder = Gedeihkinder?

Bei Säuglingen ist „kötzeln“ ein normaler Vorgang. Fast immer bessert sich der sogenannte Reflux während des ersten Lebensjahres, wenn die Speiseröhre wächst und der Magenverschluss kräftiger wird. Bei ansonsten gut gedeihenden Säuglingen ist es nach Expertenmeinung ausreichend, Überfütterung zu vermeiden. Eingedickte Nahrung sei nur mässig effektiv. Bauchlage kann das Speien verhindern, erhöht jedoch das Risikos für plötzlichen Kindstod. Besser: Lagerung in Rückenlage mit erhöhtem Oberkörper und bei älteren Kindern auf der linken Seite. Auf rauchfreie Umgebung achten!

(20.05.2013)

Machos riechen attraktiver

Bei „starken“ Männern liegt der Testosteron-Spiegel höher, was sich im Körpergeruch bemerkbar macht. Kalifornische Forscher haben in einer wissenschaftlichen Studie Frauen mit getragenen T-Shirts von Männern konfrontiert. Je näher die Frau ihrem Eisprung ist, umso attraktiver empfindet sie den Duft maskuliner Männer. Auch spricht eine Frau vor und während ihres Eisprungs mit höherer Stimme, stellt sich sexuell attraktiver dar als sonst und ist flirtbereiter. Zu dieser Zeit fühlt sie sich – hormonell gesteuert - zu grossen Männern mit breiten Schultern und schmalem Becken hingezogen.

(17.05.2013)

Fairness früh entwickelt

Beim Teilen auf Fairness zu achten, das versuchen schon Vorschulkinder, wie ein Münchner Psychologen-Team herausfand. Sie nehmen sowohl auf die Bedürftigkeit anderer Rücksicht als auch darauf, wer in einer Gruppe wie viel hat. Fünfjährige z.B. teilten im Experiment nicht nur selbst, sondern forderten auch einen Mitspieler, der mehr besass als sie selbst, auf, einem „armen“ Mitspieler etwas abzugeben. „Der Fairness-Gedanke entwickelt sich bereits in diesem Alter sehr stark“, sagt Studienleiter Markus Paulus. „Das Prinzip ist: Der Reichste sollte etwas von seinem Besitz abzugeben“.

(14.05.2013)

Babys nicht zu oft baden

Fachleute empfehlen, ein Baby in den ersten sechs Wochen nicht mit Lotionen oder Seifen zu waschen. Babyhaut ist fünfmal dünner als die eines Erwachsenen. Aufgrund der grossen Körperoberfläche im Verhältnis zum Gewicht haben schädigende Stoffe, z.B. in Cremes, eine grosse Angriffsfläche. Gesunde Babyhaut braucht auch keine Creme. Jedes fünfte Baby zeigt jedoch eine zu trockene Haut, die ein erstes Anzeichen einer Neurodermitis sein kann. Ein Säugling mit trockener Haut sollte nur zwei Mal pro Woche und nicht länger als zehn Minuten bei einer Wassertemperatur von 37 Grad gebadet werden.

(11.05.2013)

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